Pressemitteilung | München | 08.01.2026

KI in der Finanzbranche: FiDA & Co. – lohnt sich der Einsatz noch?

Künstliche Intelligenz wird in der Finanzbranche zunehmend eingesetzt. Doch unter dem Druck von FiDA, DORA, DSGVO und dem EU AI Act wächst die Skepsis: Lohnt sich KI überhaupt noch oder wird sie zum regulatorischen und wirtschaftlichen Risiko? Prof. Dr. Heiko Beier zeigt, warum der aktuelle KI-Hype, insbesondere rund um generative Modelle, vielerorts ins Leere läuft. Unkoordinierter Einsatz, hohe Kosten, mangelnde Transparenz und schwer erklärbare Ergebnisse stehen im Widerspruch zu den strengen Anforderungen des Finanzsektors.

Der Beitrag macht deutlich, dass nicht die Regulierung das eigentliche Problem ist, sondern der falsche KI-Ansatz. Reine LLM-Lösungen stoßen dort an ihre Grenzen, wo Nachvollziehbarkeit, Datensouveränität und Auditfähigkeit unverzichtbar sind. Gleichzeitig skizziert der Autor einen praxisnahen Ausweg: hybride KI-Architekturen, die analytische und generative KI kombinieren, Daten gezielt vorqualifizieren und LLMs kontrolliert und kontextgebunden einsetzen.

Anhand dieses Ansatzes wird gezeigt, wie Finanzunternehmen KI nicht nur regelkonform, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, effizient und nachhaltig nutzen können, nämlich mit belegbaren Ergebnissen, klarer Governance und deutlich geringeren Kosten. Der Beitrag liefert damit eine fundierte Orientierung für Entscheider, die KI nicht als Experiment, sondern als strategisches Werkzeug mit echtem Mehrwert einsetzen wollen.

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