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Vom Piloten zum produktiven Standard: KI-Projekte skalieren selten
Der Pilot läuft, die Ergebnisse überzeugen, der nächste Schritt scheint nur noch Formsache – ein Trugschluss, der viele KI-Projekte teuer zu stehen kommt. In seinem Gastbeitrag auf silicon.de macht Heiko Beier klar: Der Übergang vom Piloten in den produktiven Betrieb ist kein sanfter Übergang, sondern ein Bruch. Was unter Laborbedingungen mit kuratierten Daten und überschaubarer Nutzerzahl glänzt, trifft im Alltag auf gewachsene Datenlandschaften voller Widersprüche, auf Fachwissen, das nie dokumentiert wurde, und auf Verantwortlichkeiten, die plötzlich geklärt sein müssen. Aus dem Modell wird über Nacht eine Infrastruktur – mit allem, was dazugehört: Versionierung, Lastmanagement, Nachvollziehbarkeit, Regulierung.
Der Artikel räumt mit der bequemen Annahme auf, Skalierung sei eine Frage der Zeit, und zeigt, warum sie tatsächlich eine Frage der Konzeption ist – und zwar von Anfang an.
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